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Masern

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Die Krankheit wird von einem Virus hervorgerufen , das meist durch Trilpfcheninfektion,
also heim Niesen, llustcn oder Sprechen, übertragen wird.
Masern sind sehr anstl'ckend; List jedes ungeimpfte Kind macht sie durch.
Bis zum Ausbruch der Krankheit vergehen zehn bis zwölf Tage. Die Ansteckungsgefahr
besteht vom Auftreten der ersten Anzeichen - Schnupfen,
Husten und Fieber - bis zum Verschwinden des Ausschlags. Wer einmal
Masern hatte, ist lebenslang immun gegen die Krankheit.


Krankheitszeichen


• starker Husten und Schnupfen


• hohes Fieber, das nach einer kurzzeitigen Besserung erneut wieder
auftreten kann


• Bindehautentzündung mit geröteten, tränenden, lichtempfindlichen
Augen


• kleine weiße Flecken auf der Mundschleimhaut


• roter, fleckiger Hautausschlag


Zunächst treten die Krankheitszeichen einer schweren Erkältung auf. Außerdem
sind die Augen stark gerötet und tränen(> Bindehautentzündung,
. Das lässt früh den Verdacht auf Masern aufkommen, auch wenn
noch kein Ausschlag zu sehen ist. Normales Tageslicht wird als sehr
schmerzhaft empfunden. Ein bis zwei Tage später erscheinen auf der Mundschleimhaut,
im Bereich der unteren Backenzähne, kleine weiße Flecken
mit rotem Rand. Nach kurzem Abfall steigt das Fieber drei bis vier Tage
nach Beginn der Erkrankung wieder sehr hoch an (über 39 °C), und hinter
den Ohren erscheint ein Ausschlag, der sich nach und nach über den ganzen
Körper ausbreitet.
Zu Beginn des Hautausschlags werden kleinere hellrote flecken sichtbar,
die allmählich zu größeren roten Flächen zusammenfließen und sich dunkelrot
bis blaurot farben. Damit ist der Höhepunkt der Krankheit erreicht.
Das Kind hat starken Husten und fühlt sich sehr krank und matt. Nach
weiteren drei bis vier Tagen sinkt das Fieber wieder, und der Ausschlag verblasst.
Das ist der Beginn der Besserung.

 

In den meisten Fällen verlaufen Masern ohne Probleme. Es können aber
auch ernstere Zweiterkrankungen auftreten. Weil die Abwehrkräfte des
Kindes durch die Masern geschwächt sind, kann es zusätzlich zu einer weiteren,
oft bakteriellen Infektion kommen. Ohrenschmerzen sind Anzeichen
für eine Mittelohrentzündung. Starker Husten mit Kurzatmigkeit
oder gar Atemnot kann bedeuten, dass sich eine Lungenentzündung
entwickelt hat. Starke Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit,
Erbrechen, Berührungsempfindlichkeit und Benommenheit sind Zeichen
für eine Gehirnhautentzündung.


Ärztliche Behandlung


Wenn Sie vermuten, dass Ihr Kind Masern hat, sollten Sie in jedenl. fall zum
Arzt gehen, damit er Ihr Kind auf Zweiterkrankungen untersuchen kann.
Wenn die Masern ohne Komplikationen verlaufen, wird er Fieberzäpfchen
und bei Bedarf Augentropfen verschreiben. Falls Ihr Kind eine Mittelohrentzündung
oder eine Lungenentzündung hat, ist eventuell die Gabe eines
Antibiotikums notwendig. Sollte der Arzt eine Gehirnhautentzündung feststellen,
muss Ihr Kind auf jeden Fall ins Krankenhaus.


Was Sie selbst tun können


• Ihr Kind sollte, solange es Fieber hat, unbedingt im Bett bleiben.
Da viele Kinder während der Krankheit deutlich anhänglicher sind als
gewohnt, sollten Sie ausreichend Zeit für Ihr Kind haben.


• Dunkeln Sie wegen der lichtempfindlichen, gereizten Augen die Fenster
leicht ab und sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind nicht fernsieht.
• Senken Sie ab 39 oc das Fieber mit Wadenwickeln oder mit
Fieberzäpfchen (nach Empfehlung Ihres Arztes).


• Geben Sie Ihrem Kind viel zu trinken und leicht Verdauliches zu essen.
• Ein paar Löffel Buttermilch am Tag tun gut. Buttermilch kühlt, löscht den
Durst und ist nährstoffreich.


• Gegen den Hustenreiz können Sie für Ihr Kind Hustentees und Hustensäfte
selbst herstellen .


• Schonen Sie Ihr Kind noch einige Tage, nachdem ~ieher und Ausschlag
verschwunden sind, denn seine Abwehrkrilllc sind noch geschwächt und
es ist sehr müde. Schicken Sie es erst ein bis zwei Wochen nach Ende der
Krankheit wieder in den Kindergarten oder Schule.

• Den einzigen wirksamen Schutz vor Masern stelt die Impfung dar. Sie erfolgt erstmahlsmit einem Jahr.

Joomlart