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Kinderkrankheiten

Mumps

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Mumps


Mumps, auch Rubula genannt, ist umgangssprachlich eher bekannt als Ziegenpeter oder Tölpel. Es ist eine ansteckende Virusinfektion, die Speicheldrüsen und andere Organe befällt. Neben Kindern sind auch Erwachsene gefährdet, sofern sie als Kind nie Mumps hatten. Die Erkrankung zieht in der Regel eine lebenslange Immunität nach sich, daher ist Mumps eine der typischen Kinderkrankheiten. Neben Hirnhautentzündungen gehören bei Jungs auch Hodenentzündungen mit dem Risiko der Unfruchtbarkeit zu den Risiken bei Mumps, sofern man nicht entsprechend geimpft wurde. Während es manche Erkrankungen gibt, die sowohl Tier als auch Mensch bekommen können, ist Mumps ein Virus, das ausschließlich den Menschen als Erregerreservoir nimmt. Mumps ist eine Krankheit, die endemisch auftritt. Das bedeutet, dass es immer mehrere, angehäufte Fälle von Erkrankungen gibt. Seit Einführung der Impfung ging die Häufigkeit drastisch zurück. Besondere Fälle gab es 2003 in Großbritannien mit 4.000 Erkrankungen, 2005 waren es in Folge eines Ausbruchs in England und Wales sogar 56.390. In Österreich wurden in Folge eines Ausbruchs im Jahr 2006 insgesamt 227 Fälle gemeldet. Im Allgemeinen sind Jungen eher betroffen als Mädchen. Die Symptome bei Mumps sind häufig Fieber sowie eine einseitige oder doppelseitige Entzündung der Ohrspeicheldrüse, die dann anschwellt. Es tritt eine Rötung der Mündung des Ausführungsgangs der Ohrspeicheldrüse gegenüber dem zweiten oberen Backenzahn auf. Oft sind auch andere Speicheldrüsen betroffen. Schlimm wird es, wenn die Bauchspeicheldrüse mit einbezogen ist. Dies äußert sich mit Erbrechen, Oberbauchschmerzen und fetthaltigem Durchfall. In 40 bis 50 Prozent der Fälle kommen auch Atemprobleme zum Tragen. Die Behandlung von Mumps beschränkt sie auf die Linderung der Symptome. So werden beispielsweise schmerzlindernde und fiebersenkende Medikamente verschrieben. Wärme- und Kälteanwendungen (Umschläge) aun den geschwollenen Halspartien und medikamentöse Behandlung durch Paracetamol oder Ibuprofen sind empfehlenswert. Weil man Beschwerden beim Kauen hat, sind weichere Speisen empfehlenswert. Säurehaltige Speisen und Getränke sollten vermieden werden, da sie den Speichelfluss anregen und so die Schmerzen verstärken. So sollte beim beispielsweise auf Fruchtsäfte ganz verzichten. Bei schweren Verläufen sind manchmal auch die Nieren mit betroffen. Mumps vorgebeugt werden kann durch eine Lebendimpfung, die auch möglicherweise Nebenwirkungen wie Fieber zur Folge haben kann. Verabreicht wirde diese Impfung zwischen dem 11. und 14.Lebensmonat. Frühestens vier Wochen später gibt es dan die Wiederholungsimpfung, die Impflücken schließen soll. Neben Mumps wird zusätzlich gegen Masern und Röteln geimpft. Man kennt diese Impfung umgangssprachlich als Mumps-Masern-Röteln-Impung, was auch der genauen Bezeichnung entspricht. MMR-Impfung ist die geläufige Abkürzung. In Deutschland ist diese Impfung von der STIKO empfohlen. Schwangerschaft, allergische Reaktionen auf Impfstoffbestandteile und angeborene oder erworbene T-Zell-Defekte verhindern eine Impfung. Nach Mumpskontakt ist zudem eine Impfung innerhalb der Inkubationszeit nicht zwingend schützend. Sollte man mit Mumps in Kontakt gekommen sein, ist in jedem Fall eine Impfung zu empfehlen. Allerdings garantiert kein Arzt, dass sie noch hilft.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 24. November 2013 um 19:10 Uhr

Kinderkrankheiten

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Kinderkrankheiten


Wieso bekommen meist nur Kinder Mumps oder die Röteln? Wieso sieht man so selten Erwachsene mit Windpocken beim Arzt sitzen? Die Antwort erscheint ebenso simpel wie logisch. Kinderkrankheiten sind reine Infektionskrankheiten mit einer hohen Durchseuchungsrate, also einem großen Verbreitungsgrad. An Krankheiten wie Mumps oder Röteln erkrankt man in der Regel als Kind. Diese Krankheiten hinterlassen typischerweise eine lebenslange Immunität. Das heißt: Anders als beispielsweise bei einer Grippe oder den beliebten Volkskrankheiten Erkältung und Schnupfen, kann man nicht wieder an Mumps, Röteln oder dergleichen erkranken. Deshalb haben die wenigsten Erwachsenen solche Krankheiten. Allerdings ist es nicht ausgeschlossen, dass man auch nach seiner Kindheit noch an den typischen Kinderkranheiten erkrankt. Wenn man sie als Kind nicht hatte, ist man logischerweise nicht immun, da sich der Körper nicht darauf einstellen konnte. Nun sagt man sich: Auch bei Erkältung oder Schnupfen erkrankt man nicht alle paar Wochen daran und das ist auch richtig. Einmal eine schlimme Erkältung überstanden, ist der Körper erst mal darauf eingestellt. Im Verlauf der Krankheit wurden genug Antikörper entwickelt, um nicht erneut zu erkranken. Natürlich kennt jeder den so genannten "Rückfall", aber allzu oft kommt dieser ja auch nicht vor. Anders als bei der Erkältung, dem Schnupfen oder einer Grippe, entwickelt unser Immunsystem bei Kinderkrankheiten allerdings eine Antwort mit Gedächtnis. Bei einem erneuten Kontakt mit den Erregern, auch viele Jahre später, produziert unser Immunsystem schnell Antikörper. Sehr bekannt sind Kinderkrankheiten, die auch direkt sichtbar sind, sich also durch Hautausschlag identifizieren. So passiert es bei Masern, Röteln, Ringelröteln und Drei-Tage-Fieber. Auch die Winpocken lassen sich über Hautiritationen definieren, sie bilden Bläschen auf der Haut. Mumps dagegen verursacht eine Schwellung der Ohrspeicheldrüse an der Wange. Gemeinhin geht man als Elternteil nicht gerne mit seinem Kind zum Arzt, wenn man weiß, dass eine Impfung auf dem Programm steht. Allzu oft gibt es eben auch unliebsame Nebenwirkungen. Bei so genannten Totimpfungen geschieht in der Regel nichts. Bei den Lebensimpfungen jedoch werden dem Kind lebendige Viren geimpft, damit der Körper Abwehrkräfte entwickeln kann. Wie wichtig solche Impfungen sind, zeigt sich erst, wenn man sich über eventuelle Komplikationen informiert. Bei Masern beispielsweise kann es erhebliche Komplikationen geben. Bei Ungeimpften kann diese Krankheit sehr schwer verlaufen und sogar Folgeschäden an verschiedenen Organen hinterlassen. Am schlimmsten ist hier die Gehirnentzündung, die zwar sehr selten auftritt, jedoch extrem schwer wiegt. Sie kann zu kognitiver Behinderung und manchmal sogar zum Tode führen. Auch Lungenentzündungen, Infektionen am Kehlkopf und Mittelohrentzündung gehören zu den Folgen einer Masernerkrankung bei Ungeimpften. Keuchhusten ist insbesondere bei Säuglingen sehr gefährlich, weil er zum Atemstillstand führen kann. Mumps kann auch auf das Gehirn übergehen und bei Jungen sogar eine Hodenentzündung nach sich ziehen, die bei beidseitigem Befall zu Unfruchtbarkeit führt. Röteln sind besonders während einer Schwangerschaft gefährlich, sie können dann regelmäßig zur so genannten Rötelnembryofetopathie mit geschädigtem Gehirn, Augen und Ohren. Es ist also immer Vorsicht geboten bei den so genannten Kinderkrankheiten, dessen Bezeichnung leider auch Harmlosigkeit suggeriert - ein fataler Irrtum, wenn man das Thema unterschätzt.

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 24. November 2013 um 19:03 Uhr

Röteln

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Röteln werden von einem Virus hervorgerufen, das beim Niesen, Husten oder

Sprechen übertragen wird (Tröpfcheninfection). Bis 1.um Ausbruch
der Krankheit vergehen zwei bis drei VVochen. Ansteckend sind Röteln fünf
Tage vor Erscheinen des Ausschlags bis sieben Tage danach. Nach einer
Röteln-Erkrankung besteht lebenslange Immunität.
Krankheitszeichen

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Mai 2012 um 07:51 Uhr Weiterlesen...

Masern

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Die Krankheit wird von einem Virus hervorgerufen , das meist durch Trilpfcheninfektion,
also heim Niesen, llustcn oder Sprechen, übertragen wird.
Masern sind sehr anstl'ckend; List jedes ungeimpfte Kind macht sie durch.
Bis zum Ausbruch der Krankheit vergehen zehn bis zwölf Tage. Die Ansteckungsgefahr
besteht vom Auftreten der ersten Anzeichen - Schnupfen,
Husten und Fieber - bis zum Verschwinden des Ausschlags. Wer einmal
Masern hatte, ist lebenslang immun gegen die Krankheit.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Mai 2012 um 07:49 Uhr Weiterlesen...

Windpocken

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Windpocken werden durch einen Virus verursacht der hochgradig ansteckend
ist und beim Niesen, Husten und Sprechen weitergegeben wird
(Tröpfcheninfektion)- oder das einem, wie der Name sagt, buchstäblich
mit dem Wind zufliegt.
Bis zum Krankheitsbeginn vergehen bei Windpocken zwei bis drei Wochen.
Bereits einige Tage vor Ausbruch des Ausschlags bis zu dem Zeitpunkt, an
dem die Krusten abgefallen sind (etwa sieben bis zehn Tage nach Krankheitsbeginn),
kann die Krankheit auf andere Menschen übertragen werden.
Wer Windpocken hatte, ist in der Regellebenslang immun gegen die Erkrankung.
In manchen Fällen ruht das Virus über Jahre oder Jahrzehnte im
Körper, lebt dann wieder aufund ruft eine Gürtelrose (Zoster) hervor. Diese
Erkrankung zeigt - meist in einer gürtclförmigen Anordnung- denselben
Hautausschlag wie VVindpocken.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Mai 2012 um 07:49 Uhr Weiterlesen...

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